| |
Pressespiegel
Berichte und Bilder der 3. Segelflugtage auf dem Bruderholz:
-
Wetterglück für 600 Segelflieger
BAZ 189 S.27
In den vergangenen drei Tagen nutzten rund 600 Flugwillige die Gelegenheit, sich anlässlich der dritten Segelflugtage in Segelflugzeuge zu setzen und dabei einen etwas anderen Blick auf die Stadt zu geniessen.
cf. Wer am Samstag im Gundeldingerquartier seinen Wochenendeinkauf
besorgte, mag wohl nicht schlecht gestaunt haben, dass sich gegen
das Bruderholz hin in regelmässigen Abständen Flugzeuge,
genauer: Segelflugzeuge in den Lüften drehten.
Manch einer hat sich daraufhin auf den Weg gemacht, um dem Geheimnis
auf die Spur zu kommen. Schon bald darauf fand er sich auf einem
Stoppelfeld nahe der Sternwarte wieder, wo die Segelfluggruppe
beider Basel zum dritten Male die Segelflugtage durchführten.
Und wer es noch genauer wissen wollte, was es mit der Segelfliegerei
auf sich hat, liess sich mit 280 PS von einem 400 Meter langen
Seil angezogen, hundert Meter in die Luft katapultieren, um in
der Folge eine gemütliche, allerdings nur sehr kurze Sightseeing-Tour
mit Ausblick auf die zu Füssen liegende Stadt zu unternehmen.
Drei Minuten (höchstens!) dauert der Spass, der mit einer
Landung der etwas spezielleren Art auf dem Stoppelfeld ziemlich
abrupt endet.
Auch wenn der etwas ruppige, unvermittelte Bodenkontakt des
Flugzeugrumpfes jegliche Eleganz vermissen lässt, so ist
der Spass in keiner Weise gefährlich, wie Fluglehrer Hans
Steudler gegenüber der BaZ erklärt. Während der
drei Segelflugtage sei jedenfalls noch nie was passiert.
40 Franken für den Plausch
Rund 600 Leute kamen in diesem Jahr in den Genuss eines solchen
Fluges und nahmen dafür teilweise längere Wartezeiten
in Kauf. Trotz nicht einhellig guter Prognosen hielt sich das
Wetter über Erwarten gut. Am gestrigen Sonntagmorgen konnte,
nachdem das Feld wieder ein bisschen abgetrocknet war, bereits
um 9 Uhr morgens wieder gestartet werden. Die ersten Hobbysegler
warteten bereits um
7.15 Uhr auf den Start. Für diesen mussten übrigens
40 Franken bezahlt werden - ein Preis der angesichts der nicht
alltäglichen Segelfluggelegenheit in Ordnung ist.
Schwierige Sponsorensuche
1987, 1992 und in diesem Jahr wieder Segelflugtage - die Intervalle
der Segelflugtage sind gross, was verschiedene Gründe hat:
Zweitens, so Steudler, hat der zuständige Bauer nicht immer
ein Stoppelfeld anzubieten, und erstens reissen sich die Sponsoren
nicht gerade um diese Segelflugtage. Steudler: «Es ist
äusserst schwierig, einen Sponsor zu finden.» Doch
für dieses Jahr hat es wieder geklappt, dank dem Einsatz
eines Grossverteilers.
|


|
|